Rezension zu Behemoth 2333 – Band 1: Das Jupiter Ereignis von Joshua Tree

Behemoth 2333 Band 1„Er schrie auf vor Schmerz, als die Haut auf seinem Gesicht verbrannte und Blasen schlug. Er hörte nur noch ein hohes Fiepen und verlor einen Moment später sein Augenlicht.“ – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Behemoth 2333 – Band 1: Das Jupiter Ereignis
Autor/in: Joshua Tree
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältliche Formate: Ebook

Inhalt:
Das Jahr 2333: Die einzige Kolonie der Menschheit im fernen Archimedes System ist in Aufruhr. Der Kontakt zur Erde ist abgebrochen und seit Jahrzehnten erschüttern mysteriöse Entführungswellen die Gesellschaft. Als ein Wurmloch inmitten der Kolonie auftaucht, sieht sich die Unions Navy einer uralten Gefahr gegenüber. Während ein erbarmungsloser Krieg das gesamte System ins Chaos stürzt, wird Captain Jeremy Brandt mit der UNS Concordia durch das Wurmloch geschickt, um sich dem mysteriösen Feind zu stellen. Heliosphere 2265 trifft Shadowrun trifft Commonwealth Zyklus. Für alle Fans von politischen Intrigen, intergalaktischen Konflikten und krachenden Weltraumschlachten.

Zum Cover:
Das Cover ist eine gestalterische Meisterleistung! Hier hat die Designerin ein stimmiges Cover mit passenden Motiven geschaffen. Am besten gefällt mir die Galaxie und der Planet. Die Übergänge der Farben sind perfekt aufeinander abgestimmt. Rundum ein tolles Cover.

Zum Inhalt:
Jeremy Brand und seine Crew werden vom Supervisor auf eine Mission zur Erforschung eines Wurmloches geschickt. Ungewollt muss er den Auftrag annehmen, da die Alternative nicht besser wäre. Kurz vorher konnten sie dem sicheren Untergang noch knapp entgehen, nun müssen sie zu einer lebensgefährlichen Mission aufbrechen. Nichts ahnend, was sie auf der anderen Seite erwartet treten sie ihre Reise an. Während dessen ermittelt Pascal Takahashi im Fall der vermissten Bürger. Im selben Moment bricht ein schlimmer Krieg aus, der das ganze System in Aufruhr versetzt.

Das Buch beginnt mit einer kurzen Zeitlinie, durch diese erfährt man, was auf der Erde und in der Galaxie in den letzten Jahren passiert ist. Hierbei bekommt man einen guten Überblick, wie sich die Welt entwickelt hat und kann gut vorbereitet in die Geschichte starten. Für Leser die noch mehr Informationen haben möchten, befindet sich am Ende des Buches eine ausführliche Zeitlinie.

Schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte vollkommengefangen genommen. Der Schreibstil des Autors hat sich stark weiterentwickelt. Ich mochte seinen Schreibstil schon bei der Pilgrim-Saga (die ich übrigens ebenso empfehlen kann), man sieht bei dieser Serie wie intensiv der Autor an seinem Schreibstil gearbeitet hat. Diesmal gibt es keine überlangen Gespräche. Die Dialoge sind gut geschrieben und sehr unterhaltsam. Es gibt auch Momente, die einen zum Schmunzeln bringen und die gefährliche Atmosphäre auflockern.

Die Geschichte selbst ist sehr intensiv beschrieben und doch geht es sehr schnell weiter. Mir wurde niemals langweilig und ich habe das Buch förmlich verschlungen, da auch viel Action enthalten ist. Die intergalaktischen Weltraumschlachten sind sehr lebendig und fantastisch inszeniert. Das hat mich besonders begeistert, da ich mir alles gut vorstellen konnte. Es gab keine Lücken und ich konnte die Geschichte sehr gut nachvollziehen, dadurch spielte sie sich wie ein Film in meinem Kopf ab. Außerdem ist sie gut durchdacht und es gibt keine Logikfehler. Man merkt, dass der Autor viel Zeit und Gedanken in seine Geschichte investiert hat. Die Sichtwechsel zum parallellaufenden Handlungsstrang wurden gut aufeinander abgestimmt, es entsteht niemals Verwirrung. Interessant ist das „Zwischenspiel“, hierbei erfährt man mehr zum Hintergrund und kann wunderbar rätseln was hinter allem steckt.

Trotz der Kürze des Bandes kommen die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten nicht zu kurz. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit bekommen. Mein einziges Problem waren anfangs die Namen, an diese musste ich mich erst gewöhnen. Mit der Zeit hat dies aber gut funktioniert.

In dieser Serie sind viele Science-Fiction Elemente enthalten, die gut in die Geschichte und den Verlauf integriert wurden. Fasziniert bin ich von der vorherrschenden Technik, über diese habe ich mehrmals sehr gestaunt. Ich möchte jetzt allerdings nicht so viel erwähnen, damit niemand gespoilert wird und ihr vielleicht ebenso überrascht seid. Je weiter man den Band liest umso mehr versteht man einen Teil der Zusammenhänge. Manche Information hätte ich mir allerdings früher gewünscht.

Das Ende ist logischerweise offen, da es sich hier um den ersten Band der Serie handelt. Dennoch war das gewählte Ende gemein und ich wollte sofort weiterlesen. Leider muss ich nun erstmal warten bis der nächste Band erscheint.

Ganz am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, in dem man einige Begriffe nachschlagen kann.

Mein Fazit:
Dies ist ein guter Start in eine neue fantastische Serie aus dem Science-Fiction Genre. Mit stark inszenierten intergalaktischen Schlachten, Dialogen die einen zum Schmunzeln bringen und viel Action.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Flatterfeen.

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