Feedback zu Ein Hauch deiner Liebe: Lass mich nicht allein zurück von L. – J. Pyka

imageKlappentext: 

Andie ist 21 Jahre alt, Studentin und steht mitten im Leben. Sie hat ihre Zukunft durchgeplant und von Männern die Nase voll. Als sie bei einem schrecklichen Vorfall Nick kennenlernt, geht alles wahnsinnig schnell. Ihr Leben scheint vollkommen durcheinander – aber perfekt. Doch schnell muss sie lernen, dass das Schicksal von jetzt auf gleich eine böse Wendung nehmen kann und einem den Boden unter den Füßen entreißt. Völlig am Ende ihrer Kräfte, erhält sie eine Nachricht, die sie erneut mit den Trümmern ihres Lebens konfrontiert und plötzlich muss sie sich entscheiden: Leben oder Liebe?

Ein Roman über die Geschichte einer jungen Frau, die erfährt, dass das Schicksal seine eigenen Geschichten schreibt.

Meine Meinung: 

Die Farbgestaltung des Covers, hüllt das Paar in eine wohlige Wärme, welche durch den Titel und die Schriftform einfach eine harmonische Anziehung aufkommen lässt.  Es ist schlicht und einfach gehalten und doch besticht es den Betrachter mit viel Charme.

Der Schreibstil der Autorin war für mich oft etwas gewöhnungsbedürftig. Trotz einer einfachen Wortwahl und leicht verständlichen Sätzen, tat ich mir wirklich schwer in einen angenehmen Lesefluss zu kommen. Das lag zum Teil daran, dass man neben einigen Rechtschreibfehlern, zusätzlich auch noch mit vielen Grammatikfehlern zu kämpfen hatte.

In diesen Momenten fragte ich mich dann schon, ob das Buch je einen Korrekturleser oder auch einen Lektor gesehen hatte.

Nein ich achte nicht auf jeden kleinen Fehler, aber in diesem Buch fiel es mir verstärkt auf und ich musste viele Stellen mehrmals lesen, um überhaupt den Sinn zu erfassen.

Während ich mich damit aber noch irgendwie arrangieren konnte, hatte ich viel mehr Probleme damit, dass man im Buch einen Großteil der Gefühle von der Protagonistin nur sehr abgestumpft wahrnahm. Das Buch selbst ist aus der personellen Sicht der Andie, in der Vergangenheit, geschrieben worden, trotzdem kann ich nicht behaupten, mich wirklich mit der Figur verknüpft haben zu können. Ihre Gedanken und Gefühle werden eher nur kurz beschrieben und man hat oft nicht die Chance die Intensität der Momente mit ihr erleben zu können, was ich aber gerne getan hätte, um mich besser in die jeweilige Situation ihres Lebens hineinzuversetzen.

Das änderte sich zwar mit dem Vorankommen der Geschichte, denn man merkte zunehmend, dass auch die Autorin sich besser in die Rolle der Andie hineinschrieb. Gerade gegen Ende des Buches hat sie mich dann total überrascht und mich emotional sprichwörtlich überfallen und es gelang mir an einigen Stellen sogar Tränchen und Schluchzer zu verlieren.

Es gelang ihr viel besser die Gedanken und Emotionen zu beschreiben, was durchaus den kleinen aber feinen Einzelheiten und Elementen, welche sie gegen Ende platziert hat, zuzuschreiben ist.

Die Geschichte selbst ist wirklich toll, es wird nie langweilig, es passiert immer irgendwas Neues und doch hat es eine klare Linie. Zwischendrin dachte ich zwar, dass das alles etwas schnell ging und man dem Ganzen hätte mehr Tiefe verleihen können, aber wenn man dann sieht, welche äußeren Umstände herrschen und wenn man am Ende die ganze Geschichte über Nick kennt, ergibt alles trotzdem ein rundes Bild. Die Charaktere sind alle wirklich sehr symphatisch, auch wenn ich nicht immer alle Denkmuster und Handlungen nachvollziehen konnte, aber das störte mich nicht sonderlich, da man das im realen Leben ja auch nicht immer kann.

Fazit:

Nach einem schweren Einstieg und einigen Problemen mit dem Schreibstil der Autorin, gelang es mir erst spät mich dem Buch und der Geschichte hinzugeben und mich von den Gefühlen und Gedanken der Andie mitreißen zu lassen. An vielen Stellen wurde versäumt die notwendige Tiefe der Gedanken und Gefühle aufkommen zu lassen, um die Achterbahnfahrt der Gefühle wirklich miterleben zu können. Dies wurde in der zweiten Hälfte des Buches viel besser umgesetzt und konnte mich dann auch wirklich emotional erreichen und vor allem mitreißen.

Ich freu mich ein Teil dieser Geschichte gewesen zu sein und bin froh, trotz meiner anfänglichen Probleme, durchgehalten zu haben. Sonst hätte ich wirklich etwas verpasst.

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