Rezension zu Der Wanderer – Die Schamanin – Prolog einer Saga von Dominique Stalder

Wanderer Schamanin„Er hatte das einzige Leben riskiert und verloren, welches ihm etwas bedeutete. Verzweiflung und Trauer griffen nach seiner Seele und seinem Herzen und Bitterkeit trat in sein Bewusstsein.“ Zitat aus dem Buch

Inhalt:
Ohne Erinnerung und Kleider erwacht der Wanderer am Strand. Fragen über Fragen verfolgen ihn. Bald findet er Obdach bei der Schamanin Drakatia, die seine Fähigkeiten erkennt. Sie lehrt ihn, wie er die Magie des Feuers beherrschen kann und spinnt dabei ihre eigenen Netze.

Zusammen mit dem Mädchen Myrael leben die drei inmitten eines Sumpfes, bis zu dem Moment, in dem Drakatia eröffnet, dass sie in Kürze ein wichtiges Ritual vollziehen wird. Merkwürdige Dinge geschehen darauf. Die von Angst getriebene Myrael ahnt Schlimmes und der Wanderer beobachtet Absonderliches.

Nur drei Tage hat er Zeit, um hinter das Mysterium des Rituals zu kommen. Doch die Wahrheit und ihre Folgen sind schlimmer, als er je erwartet hätte …

Zum Cover/zur Innengestaltung:
Der oder die CoverdesignerIn hat hier wirklich eine super Leistung vollbracht! Das Cover passt perfekt zur Geschichte. Das Mystische, das die Geschichte insich hat wurde sehr gut eingefangen. My wurde für mich besonders gut dargestellt. Im Inneren befinden sich mehrere Zeichnungen, jede Einzelne passt zur Geschichte.

Zum Inhalt:
Auf den Inhalt werden ich in meiner Rezension nicht mehr eingehen, da der Klappentext genug aussagt und die Gefahr besteht, dass ich spoilere.

Das Buch liest sich angenehm flüssig, ich habe mich keine Sekunde lang gelangweilt. Kapitel über Kapitel erfährt man mehr über den „seltsamen Wanderer“. Ich hatte den Eindruck, das der Wanderer mit jedem Ereignis ein wenig zu sich selbst findet.

Die Ereignisse hat der Autor sehr gut aneinander gereiht, sodass immer ein wenig Spannung mitschwingt und man mehr über den Wanderer herausfinden will. Die Begegung mit Drakatia hat mich am Anfang sehr überrascht, der Wanderer hat ihr so schnell vertraut. Das hat mich stutzig gemacht. Den Grund dafür erfährt man im Laufe der Geschichte auf. Der Wanderer bekommt von ihr den Namen Haric, fortan lebt er bei My und Drakatia, dort passieren auch noch allerlei Dinge. Genauer geh ich darauf nicht ein, da ich wie oben geschrieben sonst spoilern würde.

Je näher das Ritual kommt umso mehr wollte ich von Drakatia wissen. Das „Finale“ war überaus spannend und actionreich! Haric ist definitiv über sich hinausgewachsen.

Die Charaktere:
Haric hat für mich obwohl man ja anfangs nicht viel über ihn weiß einen sehr tiefen Charakter. Allerdings hoffe ich, dass er auf seiner weiteren Reise die Leichtsinnigkeit und das zu schnell vertrauen verliert. Weiters hoffe ich, dass er die Fähigkeit so tiefe Gefühle zu empfinden, nicht verliert.

Myrael ist ein sehr emotionales Wesen. Meiner Meinung hat sie auch eine sprunghafte Erscheinung, mal ist sie ruhig mal dreht sie völlig durch.

Drakatia ist eine hinterhältige Schamanin ich bin froh, dass sie bekommt, was sie verdient. Dennoch hätte ich es interessant gefunden ein wenig mehr über ihre Beweggründe herauszufinden.

Mein Fazit:
Im Buch sind sehr viele Emotionen sowie Spannung vorhanden. Es ist absolut empfehlenswert! Der Autor hat großes Potenzial. Ich hoffe er baut dieses im nächsten Band aus!

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 möglichen Flatterfeen.

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