Rezension zu Wie Himbeeren im Sommer von Cathy Bramley

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Inhalt:

Freya ist jung und bisher eher der sprunghafte Typ gewesen. Doch als ihr Onkel krank wird, bietet sie ihre Hilfe an und reist zu der Farm, auf der sie Teile ihrer Kindheit verbracht hat. Doch nicht nur die Krankheit stellt die Zukunft der Farm in Frage und so versucht Freya die Farm zu retten. Schnell wird klar, sie rettet dabei nicht nur die Farm…Cover:

Hier sollte man nicht nur das Cover erwähnen, sondern auch die Machart. Es ist perforiert und fühlt sich dadurch beim Lesen etwas eigenartig an, aber was mir gefällt ist, dass dadurch Leserillen vermieden werden und der

Umschlag für ein TB sehr stabil ist. Das Coverbild bekommt dadurch natürlich auch einen besonderen Look, aber generell finde ich es sehr gut gewählt. Es macht neugierig auf mehr und so süße wie das Himbeereis ist für michauch die Story. Daher perfekt und passend gestaltet.

Meinung:

Cathy Bramley hat mich schon mit ihren ersten Worten entführen können. Ich

Schreibstil ist schön flüssig zu lesen, sodass man nur so über die Buchseiten fliegt. Sie lässt mit ihrer Worten Bilder vor den Augen des Lesers entstehen. Man reist als Leser wirklich in eine andere Welt und erlebt schöne Landschaften, leckere Gerüche und vieles mehr. An der einen oder anderen Stelle hat sich die Autorin für meinen Geschmack leider etwas im Detail verloren und hat mir so die Möglichkeit genommen, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

Nichts desto trotz hat es Cathy Bramley geschafft eine wundervolle Balance der einzelnen Handlungsstränge herzustellen, jedoch den roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren . Auf der einen Seite hat unsere Hauptprotagonistin mit Familienschicksalen zu kämpfen, auf der anderen Seite ist sie noch auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt und ihrem Lebensweg. Dazu kommt noch eine schöne kleine Liebesgeschichte, gepaart mit schönen Nebenerzählsträngen, die das Buch bereichern, aber nicht von der Hauptgeschichte ablenken. Das Gesamtkonzept des Buches hat mich aber von Anfang bis Ende überzeugt und ich fand es schön, diese „Findungsreise“ mit Freya zusammen zu erleben, denn sie hat mich in vielen Dingen auch an mich selbst erinnert. Denn die Fragen, „Was will ich sein?“, „Was will ich machen?“, oder „wie soll meine Zukunft aussehen?“ beschäftigen jeden irgendwann in seinem Leben.

Man merkt, dass sich Cathy Bramley viele Gedanken über die einzelnen Charaktere gemacht hat. Sie hat diese wundervoll ausgestaltet und aufeinander abgestimmt. So haben wir nicht nur die treue Freundin, die fürsorgliche Tante oder den Mann des Herzens, nein es gibt auch die schräge Tussi, die so gar nichts Land passt oder den geldgierigen Investor und noch viele mehr. Sie wirken alle sehr authentisch und bei dem einen oder anderen kann der Leser sich selber oder vielleicht sogar Bekannte, sowie Verwandte wiedererkennen.

Die Geschichte selbst spielt über einen etwas längeren Zeitraum und gewinnt dadurch auf alle Fälle an Realitätsnähe. Denn auch in echt, ist es nicht möglich Veränderungen von heute auf morgen durchzusetzen. Leider ist es Cathy Bramley für mich nicht immer gelungen, die Zeitsprünge optimal einzubauen. An der einen oder anderen Stelle hat sie mich damit etwas verwirrt, so dass ich nochmals zurück blättern musste um zu gucken, wo ich nun gelandet bin.

Fazit:

Ich danke dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Die Geschichte um Freya und die Appleby Farm hat mich unterhalten, zum Nachdenken angeregt und auch zum Schwärmen.

Cathy Bramley hat mir mit ihrem Buch ein schönes Leseerlebnis beschert, daher gebe ich von Herzen

und eine klare Leseempfehlung.

(c) Freya

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